Eine sehr interessante Frage. Als chronisch Kranke, kenne ich den Kreislauf, den ein Kranker durch brechen muss um sich nicht dauerhaft mit seiner Erkrankung auseinander setzten zu müssen und vor allem genesen zu können.

Es ist wie ein Fluch jeder Fitzel wird analysiert, nur um ein bisschen weniger von diesen plagenden Symptomen zu haben. Alle Gedanken kreisen nur noch um das eine Thema und schwup sind wir in diesem Hamsterrad gefangen.

Um zu genesen ist dein positives Mindset sehr sehr wichtig.

Denn wer das Symptom postiv sieht leidet weniger. (Ich weiß es klingt bescheuert)

Zur Erklärung generell sind alle Gedanken die wir denken im Gehirn unmittelbar mit einer Reaktion verbunden. Denkst du also etwas negatives oder schaust einen brutalen Film sind diese Reaktionen messbar und rufen dementsprechende negative Gefühle hervor. So kommt es dazu, dass du manchmal so mitleidest wenn einer in einem Film verprügelt wird. Dein Gehirn kann hier nicht zwischen Realität und den Gedanken unterscheiden uns so kommt es zu den negativen Gefühlen.

Die zweite Sache ist wie Stufe ich ein Symptom ein.

Ich erkläre dir das ganze Anhand eines Problems. Je nach dem wie deine Einstellung zu einem Problem ist, löst es in dir ungehahnte Kräfte aus oder lähmt dich und lässt dich den Kopf in den Sand stecken. Wenn deine Einstellung zu einem Problem ist :“Scheiße schon wieder Weltuntergangsstimmung, wie soll ich das wieder lösen?“ wird das Problem viel schwieriger und anstrengender zu lösen als wenn du denkst: „Oh cool eine neue Herausforderung an der ich wachsen und meine Qualitäten unter Beweis stellen kann! Was ist der nächste Schritt für meine Lösung?“ Wahnsinn – ich finde die Psyche des Menschen wirklich so interssant und unglaublich das ein anders gedachter Gedanke einfach eine Symptomatik verändern kann. Aber ich habe es selbst erfahren und durchlebt. Mit diesem Wissen dürften wir eigentlich den ganzen Tag nur freudig herum lauf aber wir sind sehr stark fremdgesteuert und die Symptome nerven einfach und so ist es nicht immer ganz leicht einfach alles postiv zu denken.

Die Lösung – AKZEPTANZ!!!

Klingt wieder doof. Aber ich habe mich Jahrelang gegen jedes einzelne Symptom gewehrt und es ist nix passiert, außer das ich extreme Krafteinbußen hatte.

Wie komme ich nun zu einer Akzeptanz meiner Symptome?

Versuche in der Situation in der dein Symptom auftritt erst einmal nur die Symptomatik wahrzunehmen. Keine Bewertung. Versuche es genau zu beschreiben. Dann suche dir ein Bild welches deinen Zustand beschreibt, wie z. B. „Ich habe tausend Nadeln die mir in den Rücken stechen.“. Versuche dann das Bild positiv zu sehen wie z.B. ‚“Ein wenig Wärmesalbe durchblutet die Stelle so gut, dass die stechenden Nadeln sich auflösen“. Manchmal ist einem das mit dem Bild aber auch zu blöd, da hab ich das Atmen für mich entdeckt. Ich sage mir dann immer ich atme ein positives Gefühl ein und ein unangenehmes aus. Also Atme ich für 3 Sekunden die Entspannung und Ruhe ein, mache 3 Sekunden Pause und atme dann 3 Sekunden die ganze Anpsannung und den Schmerz aus meinem Körper aus.

Der nächste Schritt ist die Gedanken und Gefühle, die mit diesen Symptomen kommen unter Kontrolle zu bekommen. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Zuerst kommt immer der Gedanke wie: „Ich kann den Schmerz nicht mehr ertragen!“und dann folgt das Gefühl wie Ohnmacht, Trauer, Wut oder sogar die Depression. Befinden wir uns zu lange in diesen Gedankenkreisen manifestiert es unser Gehirn und wir erlernen sozusagen das negativ Mindset. Aber wie erlernst du jetzt die Kunst diese Gedanken zu durchbrechen?

Abbruch- Bitte!

Wichtig ist der Abbruch. Versuche dich im Alltag dabei zu erwischen wie du negativ denkst und unterbreche diese Gedanken. Denke dir statdessen: „Fuck it!“, „Stop das wollte ich doch nicht denken!“. Getreu nach dem Motto Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Wenn du es nicht schaffst versuche deinen Reiz umzulenken, indem du eine Runde an die Luft gehst oder dich ein paar Minuten nur auf deinen Atem konzentrierst. Danach frage dich:“Was möchte ich denken?“ oder frage dich vielleicht auch: „Was möchte das Symptom mir sagen?“ oder „Was kann ich postives an dem Symptom finden?“, „Wo will ich hin?, „Wie will ich mich fühlen, wenn es mir gut geht?“. Alle diese Fragen schaffe einen postiven Wechsel und du unterbrichst die negativ Spirale. Wenn du generell ein Problem mit dem positiven gedanken hast kann dir auch das tägliche Journal schreiben helfen, deinen Fokus in eine positive Richtung zu lenken.

Als kleines Beispiel aus meinem Leben: Ich für meinen Teil musste immer wieder lernen das ich mir zu viel zu mute und meine Symptome waren die Bremse meines Körpers. Ich war immer wieder total fertig bin zu sämtöichen Ärtzten gelaufen, doch niemand konnte mir helfen. Ich war einfach nicht im Reinen mit meiner Erkrankung. Heute ist es so wenn ich Reaktionen habe frage ich mich immer: „Was läuft gerade schief, welche Bedürfnisse habe ich mir selbst nicht erfüllt?“ Mega spannend sage ich dir. Dann ändere ich ein paar Dinge und schwup werden die Symptome besser. Denn fast jede Erkrankung hat einen psychosomatischen Anteil.


Geh mal in dich und finde heraus was will dein Symptom dir sagen. Wenn du magst kannst du deine Erfolge auchmit mir teilen.

Wie durchbreche ich das ganze und wie nun

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