🖐️ Eine Handvoll Tipps zum Thema Selbstmanagement 🖐️

Kennst du das egal wie leer dein Tag ist du bekommst einfach nie dein Tagesziel erreicht? Irgendwie bist du immer unproduktiv? Dieses Problem habe ich auch von Zeit zu Zeit und die folgenden Tipps helfen mir immer besonders gut.

💪Tipp 1: Schaffe dir Routinen plane deinen Tag grob vor

Routinen erleichtern dir schnellere Abläufe und können, wenn es mal etwas stressiger ist einfach schneller ausgeführt werden. Wenn du am Vorabend des nächsten Tages schonmal einen groben Fahrplan erstellst bist du besser organisiert und kannst deine Routinen besser abspulen

✅Tipp 2: Habe einen Überblick über deine Aufgaben

Es ist wichtig einen guten Überblick zu haben. Ich hatte 5 to do Listen aber keine die aktuell war. Jetzt nutze ich nur noch eine in Form einer App auf meinem Handy. Diese habe ich immer dabei und kann mich so besser organisieren. Ich schreibe privates auch mit auf die Liste, da ich mich sonst immer vergessen habe. Bei der Abarbeitung ist es übrigens besser immer nur eine Aufgabe zu bearbeiten, auch wenn man eine Frau ist. Sehr gut ist es auch eine Aufgabe in mehrere kleine zu stückeln.

🌴Tipp 3: Schaffe dir kleine Ruheinseln

Plane Termine für dich selbst. In dieser Zeit machst du einfach das was dir gut tut. Ob du ein Buch liest, dich mit Freunden zum Kaffee triffst, meditierst oder eine Massage buchst. Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig solche kleinen Inseln zu erschaffen.

🌬️Tipp 4: Lasse dir Luft für Unvorhergesehenes

Du kennst das du planst etwas und dann kommt es anders als du gedacht hast. Wenn dein Tag so richtig durch getaktet ist, hast du keine Chance darauf zu reagieren. Deshalb plane immer ein wenig Puffer mit ein. Du wirst sehen es erleichtert dir deinen Alltag ungemein.

❗Tipp 5: Setze Prioritäten

Das ist ganz einfach mit der 40-30-20-10-Regel. Alle Aufgaben werden in Prioritäten von 1-4 aufgeteilt, wovon 1 die höchste und 4 die niedrigste Priorität hat. Dann widmest du 40 % deiner Zeit der wichtigsten Aufgabe, 30 % der Zeit bekommt die Aufgabe der 2. Prioritätsstufe, 20 % der Zeit hast du dann noch für Aufgaben der Prioritätsstufe 3 und die restlichen 10 % der Zeit darfst du dann auf die Aufgaben der Prioritätsstufe 4 aufteilen.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich bei Ihnen Termine vereinbaren?

Termine können online, telefonisch, per E-Mail oder persönlich an der Rezeption vereinbart werden.

Um Ihre Terminwünsche bestmöglich erfüllen zu können, bitten wir um eine rechtzeitige Reservierung der Massagen.


Was muss ich vor meiner ersten Massage beachten?

Bitte planen sie für ihre Erstanwendung noch 30 Minuten mehr Zeit mit ein und buchen sie zusätzlich mein kostenloses Erstanamnesegespräch. Diese Gespräche führe ich immer durch, um Risiken auszuschließen und sicher zu wissen, dass die ausgewählte Massage für sie und ihre Bedürfnisse auch geeignet ist.


Wie viel muss ich bei der Massage ausziehen?

Bei unseren Massagen müssen sie nur die Partien entkleiden, die die Massage beinhaltet. Den BH können wir ihnen gerne auch erst auf der Massagebank öffnen, wenn sie sich dabei wohler fühlen. Die intimen Körperpartien bleiben selbstverständlich bekleidet und werden während der Massage mit Handtüchern abgedeckt.


Wie viel Zeit soll bzw. muss ich einplanen?

Sie sollten sich noch 15 Minuten mehr mit einplanen fürs Umkleiden und ev. aufkommende Fragen und bei Bedarf für neue Terminvereinbarungen.


Was passiert wenn ich einen Termin vergesse, krank bin oder ihn aus anderen Gründen nicht wahrnehmen kann?

Sollten Sie einen Termin nicht einhalten können, geben Sie uns spätestens 24 Stunden vor der Massage Bescheid. Wir behalten es uns vor Ihnen 50 % des Behandlungsbetrages in Rechnung zu stellen, sofern dies nicht der Fall ist.


Was passiert wenn ich mich verspäte?

Finden Sie sich bitte mindestens 5 Minuten vor Ihrem Massagetermin in unseren Räumlichkeiten ein. Sollten Sie sich verspäten, können wir leider Ihnen leider nur noch den verkürzten Genuss garantieren.


Was muss ich zur Massage mitbringen?

Zur Massage muss nichts mitgebracht werden, es ist alles vor Ort vorhanden.


Behandeln Sie auch mit ärztlicher Verordnung (Rezept)?

Nein. Ich biete ausschließlich Massagen zur Gesunderhaltung an. Bei ärztl. Verordnungen wenden Sie sich bitte an einen Physiotherapeuten.


Ich habe eine Infektion/Erkältung, kann ich trotzdem behandelt werden?

Nein. Bei einer Infektion ist eine Massage kontraindiziert, weil Keime in den Körper geschwemmt werden und sich somit die Infektion verschlimmern könnte.


Ich war bei Ihrer Praxis und niemand hat aufgemacht!

Es handelt sich um eine Terminpraxis, d.h. Termine werden nur online, telefonisch oder per E-Mail vereinbart. Es könnte auch sein, dass ich gerade in einer Behandlung war und begonnene Wellness Massagen werden nicht unterbrochen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.


Tun Ihnen abends nicht die Hände und Arme vom Massieren weh?

Sehr selten. Ich bin schon lange in diesem Beruf und deshalb trainiert und fit. Nach einem langen Arbeitstag schmerzen nur manchmal die Füße und Waden.


Dürfen Schwangere massiert werden? 

In dieser Phase wird eine Massage meistens als sehr wohltuend und entlastend empfunden. Hier werden die Massagen im Sitzen auf einem Massagestuhl, auf dem Rücken oder auf der Seite liegend und in sanfter Form durchgeführt. Im Sitzen kann man sehr gut den Schulter- Nackenbereich behandeln. Auf dem Rücken liegend können die Füße, Beine, die Hände und Arme massiert werden. Sehr wohltuend und entspannend ist auch eine Massage des Kopfes und Gesichtes. Ich massiere Schwangere gerne, bitte sprechen sie dies aber vorher mit mir ab, da für Schwangere noch ein paar Besonderheiten gelten.


Ich schaff es nie zur Massage, ich habe aber gehört sie bieten auch Massagen am Arbeitsplatz. Wie kann ich ihr Angebot nutzen?

Gern stehe ich Ihnen mit meinen Dienstleistungen auch am Arbeitsplatz zur Verfügung. Meistens fahre ich Firmen ab 5 Personen an. Sie können mich regelmäßig oder auch einmalig buchen. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements fragt ihr Arbeitgeber/Sie (in Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber) bei mir die gewünschte Massage an.

Mein Angebot arbeite ich immer individuell auf die Anforderung des jeweiligen Betriebes aus.

Ich bringe zum vereinbarten Termin alles mit ich benötige lediglich einen Raum für die Massage! 


Ist eine Sauna Anwendung nach der Massage zu empfehlen?

Ja, wenn Sie gesund sind, ist ein Saunagang nach der Massage absolut zu empfehlen. Danach aber bitte unbedingt eine Ruhezeit einhalten.


Darf bei Muskelkater massiert werden?

Eine intensive Massage ist bei einem Muskelkater kontraproduktiv, denn die beschädigten Muskelfasern werden dadurch nochmals erheblich strapaziert, was für den Heilungsprozess schädlich ist. Eine sanfte Massage mit leichten Streichungen und durchblutungsanregenden Cremes oder Ölen hingegen kann bei Muskelkater mildernd und entspannend wirken


Wie kann ich meinen Gutschein bei ihnen einlösen und wie lang ist er gültig?

Die Gutscheine sind zeitlich unbegrenzt gültig, außer es handelt sich um Aktionsgutscheine. Der Aktionszeitraum ist immer auf dem Gutschein vermerkt. Termine können Sie online, telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.


Kann ich bei Ihnen mit EC- oder Kreditkarte bezahlen?

Ja bei mir ist EC-Zahlung möglich.


Kann ich einen bestellten Gutschein per PayPal bezahlen?

Ja eine Zahlung von Gutscheinen per PayPal ist möglich. Leider muss ich wegen des erhöhten Kostenaufwandes eine Paypal-Pauschale von 2,49% plus 0,35 €pro Transaktion berechnen.

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Hinter den Kulissen

Dein Erstbesuch

Heute möchte ich dir einmal zeigen wie bei mir so ein Erstbesuch abläuft. Zuerst heiße ich dich herzlich Willkommen in meinem kleinen Reich.

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Als nächstes führe ich mit dir ein kurzes Anamnesegespräch durch. Dabei befrage ich dich zu deinen Beschwerden und deiner Work-Life-Balance, um direkt die Ursache deiner Beschwerden aufspüren zu können.

Außerdem legen wir den Behandlungsschwerpunkt fest, um genau die richtige Massage für dich zu kreieren.

Dieses Gespräch benötigt je nach deiner Krankengeschichte 30-60 Minuten.


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Die Massage

Dann kommen wir zum schönsten Teil – die Massage.

Nun erhälst du die auf dich abgestimmte individuelle Massage. Unter Berücksichtigung der zuvor erfragten Punkte aus unserem Gespräch gehe ich auf nun deine persönlichen Problemzonen, Wünsche und Bedürfnisse ein.

Die Stimmung ist auf dich abgestimmt. Bei Kerzenschein umschmeichelt dich der leichte Duft des Massageöls und die sanfte Entspannungsmusik erfüllt den Raum. So kannst du wunderbar gebettet, auf Wunsch sogar auf einer Heizdecke die Massage genießen und dich ganz entspannt fallen lassen.


Nach der Massage

Nach der Anwendung hast du noch ein wenig Zeit die Massage nachwirken zu lassen und langsam wieder zu dir zu kommen.

Im Anschluss bespreche ich gerne mit dir was mir aufgefallen ist und versuche dir Tipps zu geben, die dir helfen deine Beschwerden zu verbessern und dich wieder ins seelische Gleichgewicht zu bringen.


Bist du neugierig geworden?

Dann sicher dir direkt online deinen Ersttermin!

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5 Notfalltipps wie du deine Rückenschmerzen, wenn du nicht zu Hause bist, lindern kannst

Kennst du das Problem: Von einem auf den anderen Moment ereilt dich der Schmerz? Du bist auf der Arbeit oder unterwegs und plötzlich kommt da dieser Schmerz am Rücken oder am Nacken? Aber was kannst du machen, wenn du gerade nicht zu Hause bist?

  1. Wärmebehandlung mit Wärmebalsam

Unheimlich hilfreich finde ich die Nutzung von Wärmebalsam. Es schafft eine bessere Durchblutung und die Wärme hilft den Schmerz zu lindern und beugt einer Schonhaltung vor. Viele von euch verwenden meistens Wärmepflaster, die haben mich im Praxistest nicht so überzeugt,weil sie eine fixierende Wirkung haben und dadurch auch deine Haltung beeinflussen. Wichtig ist immer in Bewegung zu bleiben und sich nicht zu schonen.

2. Dehnungs- und Lockerungsübungen

In meinem Praxisalltag stelle ich immer wieder fest, wie stark doch Dehnungs- und Lockerungsübungen unterschätzt werden, deswegen möchte ich dich bitten, es einfach mal auszuprobieren. Du wirst sehen, wie deine Muskulatur sofort darauf reagiert. Suche dir ein paar Übungen und lege los.

Übrigens: Wenn du täglich nach der Arbeit ein paar Minuten deine Übungen machst, wirst du sehen, dass sich deine Verspannungen generell verbessern und du erst gar nicht mehr so verspannt bist. Unter folgendem Link findest du ein paar Übungen, die auf die unterschiedlichen

Problemzonen zu geschnitten sind. -> Link

3. Tennisball

Einen Tennisball solltest du immer in deiner Tasche oder am Arbeitsplatz haben. Den kannst du wunderbar für die Mobilisierung jeder Muskelpartie nutzen. Dafür legst du dich entweder auf den Boden und verwendest dabei dein Körpergewicht und rollst ein wenig darüber oder du stellst dich mit dem

Rücken zur Wand und rollst dann die Schmerzpartien ab.

Ganz besonders wichtig: Bitte nicht auf der Wirbelsäule rollen! Es sollten nur Muskeln bearbeitet werden.

Der Tennisball sorgt für eine bessere Durchblutung und verschafft dir eine Minimassage, die dir bei der Lockerung helfen kann. Kombiniere das noch mit ein paar Dehnungs- und Lockerungsübungen und dir geht es gleich viel besser. Falls dir der Tennisball von der Härte nicht ausreicht, kannst du dafür auch einen Lacrossball oder einen Faszienball verwenden.

4. Japanisches Heilpflanzenöl

Bei Verspannungen an den Schultern oder im Nacken hilft sehr gut das Japanische Öl. Es durchblutet ebenfalls deinen Muskel, hat aber einen eher kühlenden Effekt. Dadurch eignet sich das japanische Öl auch besonders für den Sommer oder wenn du Wärmebalsam einfach nicht gut vertragen kannst. Bei Kopfschmerzen kannst du es sehr schön auf die Schläfen auftragen.

5. Zugluft meiden

Häufig entstehen Verspannungen durch Zugluft oder Klimaanlagen. Besonders wenn du viel unterwegs bist und oft im Zug stehst oder sitzt kann es dir passieren, dass deine Muskeln verspannen. Hier hilft es wenn du ein Halstuch oder einen Schal dabei hast oder du dich einfach aus dem Zugluftbereich entfernst. Warmhalten ist da eine sehr gute Maßnahme. Vor allem im Flugzeug und an stark klimatisierten Flughäfen, hast du ganz schnell eine Verspannung, deswegen sofort reagieren und dich warm einpacken.

Bild: http://www.pixelio.de – Rainer Sturm

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Was Mindset mit Schmerzprävention zu tun hat?

Eine sehr interessante Frage. Als chronisch Kranke, kenne ich den Kreislauf, den ein Kranker durch brechen muss um sich nicht dauerhaft mit seiner Erkrankung auseinander setzten zu müssen und vor allem genesen zu können.

Es ist wie ein Fluch jeder Fitzel wird analysiert, nur um ein bisschen weniger von diesen plagenden Symptomen zu haben. Alle Gedanken kreisen nur noch um das eine Thema und schwup sind wir in diesem Hamsterrad gefangen.

Um zu genesen ist dein positives Mindset sehr sehr wichtig.

Denn wer das Symptom postiv sieht leidet weniger. (Ich weiß es klingt bescheuert)

Zur Erklärung generell sind alle Gedanken die wir denken im Gehirn unmittelbar mit einer Reaktion verbunden. Denkst du also etwas negatives oder schaust einen brutalen Film sind diese Reaktionen messbar und rufen dementsprechende negative Gefühle hervor. So kommt es dazu, dass du manchmal so mitleidest wenn einer in einem Film verprügelt wird. Dein Gehirn kann hier nicht zwischen Realität und den Gedanken unterscheiden uns so kommt es zu den negativen Gefühlen.

Die zweite Sache ist wie Stufe ich ein Symptom ein.

Ich erkläre dir das ganze Anhand eines Problems. Je nach dem wie deine Einstellung zu einem Problem ist, löst es in dir ungehahnte Kräfte aus oder lähmt dich und lässt dich den Kopf in den Sand stecken. Wenn deine Einstellung zu einem Problem ist :“Scheiße schon wieder Weltuntergangsstimmung, wie soll ich das wieder lösen?“ wird das Problem viel schwieriger und anstrengender zu lösen als wenn du denkst: „Oh cool eine neue Herausforderung an der ich wachsen und meine Qualitäten unter Beweis stellen kann! Was ist der nächste Schritt für meine Lösung?“ Wahnsinn – ich finde die Psyche des Menschen wirklich so interssant und unglaublich das ein anders gedachter Gedanke einfach eine Symptomatik verändern kann. Aber ich habe es selbst erfahren und durchlebt. Mit diesem Wissen dürften wir eigentlich den ganzen Tag nur freudig herum lauf aber wir sind sehr stark fremdgesteuert und die Symptome nerven einfach und so ist es nicht immer ganz leicht einfach alles postiv zu denken.

Die Lösung – AKZEPTANZ!!!

Klingt wieder doof. Aber ich habe mich Jahrelang gegen jedes einzelne Symptom gewehrt und es ist nix passiert, außer das ich extreme Krafteinbußen hatte.

Wie komme ich nun zu einer Akzeptanz meiner Symptome?

Versuche in der Situation in der dein Symptom auftritt erst einmal nur die Symptomatik wahrzunehmen. Keine Bewertung. Versuche es genau zu beschreiben. Dann suche dir ein Bild welches deinen Zustand beschreibt, wie z. B. „Ich habe tausend Nadeln die mir in den Rücken stechen.“. Versuche dann das Bild positiv zu sehen wie z.B. ‚“Ein wenig Wärmesalbe durchblutet die Stelle so gut, dass die stechenden Nadeln sich auflösen“. Manchmal ist einem das mit dem Bild aber auch zu blöd, da hab ich das Atmen für mich entdeckt. Ich sage mir dann immer ich atme ein positives Gefühl ein und ein unangenehmes aus. Also Atme ich für 3 Sekunden die Entspannung und Ruhe ein, mache 3 Sekunden Pause und atme dann 3 Sekunden die ganze Anpsannung und den Schmerz aus meinem Körper aus.

Der nächste Schritt ist die Gedanken und Gefühle, die mit diesen Symptomen kommen unter Kontrolle zu bekommen. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Zuerst kommt immer der Gedanke wie: „Ich kann den Schmerz nicht mehr ertragen!“und dann folgt das Gefühl wie Ohnmacht, Trauer, Wut oder sogar die Depression. Befinden wir uns zu lange in diesen Gedankenkreisen manifestiert es unser Gehirn und wir erlernen sozusagen das negativ Mindset. Aber wie erlernst du jetzt die Kunst diese Gedanken zu durchbrechen?

Abbruch- Bitte!

Wichtig ist der Abbruch. Versuche dich im Alltag dabei zu erwischen wie du negativ denkst und unterbreche diese Gedanken. Denke dir statdessen: „Fuck it!“, „Stop das wollte ich doch nicht denken!“. Getreu nach dem Motto Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Wenn du es nicht schaffst versuche deinen Reiz umzulenken, indem du eine Runde an die Luft gehst oder dich ein paar Minuten nur auf deinen Atem konzentrierst. Danach frage dich:“Was möchte ich denken?“ oder frage dich vielleicht auch: „Was möchte das Symptom mir sagen?“ oder „Was kann ich postives an dem Symptom finden?“, „Wo will ich hin?, „Wie will ich mich fühlen, wenn es mir gut geht?“. Alle diese Fragen schaffe einen postiven Wechsel und du unterbrichst die negativ Spirale. Wenn du generell ein Problem mit dem positiven gedanken hast kann dir auch das tägliche Journal schreiben helfen, deinen Fokus in eine positive Richtung zu lenken.

Als kleines Beispiel aus meinem Leben: Ich für meinen Teil musste immer wieder lernen das ich mir zu viel zu mute und meine Symptome waren die Bremse meines Körpers. Ich war immer wieder total fertig bin zu sämtöichen Ärtzten gelaufen, doch niemand konnte mir helfen. Ich war einfach nicht im Reinen mit meiner Erkrankung. Heute ist es so wenn ich Reaktionen habe frage ich mich immer: „Was läuft gerade schief, welche Bedürfnisse habe ich mir selbst nicht erfüllt?“ Mega spannend sage ich dir. Dann ändere ich ein paar Dinge und schwup werden die Symptome besser. Denn fast jede Erkrankung hat einen psychosomatischen Anteil.


Geh mal in dich und finde heraus was will dein Symptom dir sagen. Wenn du magst kannst du deine Erfolge auchmit mir teilen.

Wie durchbreche ich das ganze und wie nun

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8 Tipps um besser mit Angst und Panikattacken umzugehen

Gerade in dieser Phase möchte ich ein sensibles Thema ansprechen, dessen Relevanz wohl während Corona nicht von der Hand zu weisen ist.

Angst und Panikattacken sind keine Seltenheit und gehen häufig mit einer Depression oder einem Burnout einher. Gerade Existenzangst schafft es, uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Für viele ist es schwer mit so einer Angst langfristig zu leben. Wenn ein Problem länger andauert wird es chronisch und macht uns kaputt.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal kundtun wie wichtig es ist,  sich bei Problemen Hilfe zu suchen. Egal wovor du Angst hast oder wodurch deine Panikattacken kommen, lass dir bei einem Spezialisten helfen.

Da mich dieses Thema selbst betrifft, möchte ich dir meine persönlichen Erfahrungstipps mit an die Hand geben.Was kannst du also konkret tun?

1. Lenke dich ab

Ich habe in schlechten Zeiten YouTube geliebt und habe jeden Tag zu meinen Angstthemen meditiert. Aber auch Podcast und Bücher zum Thema Selbsthilfe können helfen.

2. Mach Atemübungen

Versuche zuerst einfach nur gleichmäßig gegen deine Angst zu atmen. Lange Atemzüge eignen sich hierfür hervorragend und versuche später geführte Atemübungen 

3. Betreibe Angstprophylaxe

Versuche Stress und Anspannung zu vermeiden, denn dies fördert Panikattacken

Zu wenig Schlaf stresst und schwächt deinen Körper. Esse regelmäßig und versuche Unterzuckerung zu vermeiden.

4. Sorge für eine Panikstrategie

Schaff dir eine möglichst sichere Umgebung in die du flüchten kannst, wenn dich eine Panikattacke ereilt. Dazu zählt Unterstützung vom Partner, Kinder irgendwo unterbringen, die Möglichkeit haben die Situation bewusst mit Ruhe zu erleben oder die Möglichkeit aus der Situation zu fliehen.

5. Baue Anspannung ab

Jeder sollte sein Ventil finden. Du kannst einige Sportarten ausprobieren oder entlastende Gespräche unter Freunde suchen. Vielleicht hilft dir auch die Mediation oder andere Entspannungstechniken wie Qi Gong, Tai-Chi, Yoga, PMR, autogenes Training oder Massage.

6. Bleib in der Gegenwart

Häufig erzeugt die Tatsache, dass du deine Angst nicht in den Griff bekommst, sehr viel Druck. Wenn du angst hast, handelt es sich meist um etwas was in der Zukunft bevorsteht und was du nicht beeinflussen kannst. Bist du traurig, schaust du meist in die Vergangenheit und trauerst um etwas was war. Deshalb versuche in der Gegenwart zu bleiben. Was ist jetzt gerade? Ja, ich habe Angst und ich spüre die Angst im Körper. Was sehe ich gerade um mich herum? So überlistest du dein Gehirn und steuerst es auf andere Gedanken um.

7. Betreibe Selbstfürsorge

Woraus ziehst du deine Kraft? Was tut dir wirklich gut? Gibt es Dinge die du schon immer mal machen wolltest? Schreibe dir eine Liste, mit Dingen, die dir guttun wie z.B. ein Bad nehmen, Musik hören oder ein Waldspaziergang. Versuche diese Dinge als Belohnung für dich einzusetzen oder um dich zu entspannen. Mache die Umsetzung aber vor allem mit Ruhe und dem Bewusstsein, dass diese Zeit dir guttun soll. 

8. Suche dir Verbündete

Versuche dich aus der Isolation zu holen und tausche dich mit gleichgesinnten in sozialen Medien oder in öffentlichen Gruppen aus. Du bist nicht die Einzige, die dieses Problem hat

Wenn du merkst deine Angst ist für dich zu stark dann hol dir bitte Hilfe und scheue dich nicht auch einen Psychotherapeuten um Rat zu bitten. Auch ich habe es schon zum Psychologen gewagt und kann dich da nur ermutigen.

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Der Umbau

Heute möchte ich euch noch mal stolz präsentieren, was ich bautechnisch die letzten Monate geschafft habe.

So sah das Ganze vor dem Umbau aus:)

…. Wenn Frau es sich nicht vorstellen kann wie die Wände stehen…. und wie lösen wir das Problemchen? Mit ein paar Spanngurten ich war so froh dass ich den ein oder anderen vom Fach da hatte.

Endlich ging es an die Staubarbeit… Es musste der Putz von den Wänden, der komplette Trockenbau, sowie die Spachtealarbeiten und eine Dusche verbaut werden.

… Nun sind langsam schon die Reserven vom Urlaub aufgebraucht. Ich glaub meine Schwester beginnt michnun leicht zu hassen. Aber es nimmt Formen an und Ahyoka darf auch langsam wieder ein wenig die Baukontrolle übernehmen.

Kleinvieh macht auch Mist. Jetzt geht es ans Eingemachte. So viele Kleinigkeiten die noch erledigt werden müssen. Abeer ich seh das Ziel schon vor Augenund zieh nochmal richtig dran.

Und hat es sich gelohnt???? Endlich haben wir es geschafft!!!! Ich musste meiner Schwester versprechen, sie mit meinen künfitgen Flausen erst mal in Ruhe zu lassen.

Endlich ist es vollbracht …….Hier seht ihr wofür wir das Ganze auf uns genommen. haben. Und ichbibn immer noch nicht komplett fertig aber es ist so das ich mich nun drin wohl fühle und euch ein wunderbares Wohlfühlambiente bieten kann.
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Mein Ausweg aus den bad Days mit meinen Happy Moments

Kennst du das? Manchmal denkst du es geht einfach nix mehr. Alles läuft schief, die ganze Welt hat sich gegen dich verschworen. Alles was passiert, passiert nur aus einem Grund, um dir noch eine zu verpassen.

Glaub mir ich kenne das Gefühl zu gut- richtig gut. Mir ist aber irgendwann bewusst geworden, je mehr ich diesen ganzen negativen Gedanken Raum gebe, desto mehr bestimmen sie mein Leben. Ich richte damit meinen Fokus auf das ganze Negative in meinem Leben.

Und das Schlimme an der Sache ist, ich nehme, das positive nicht mehr war.

Ich habe eine Lösung für mich gefunden, um meine Gedanken wieder in eine positive Spur zu bringen.

Ich habe es mir angewöhnt ein kleines Buch bzw. eine App zu führen, so eine Art Tagebuch. Ich bin kein Mensch, der immer jeden Tag Buch führt, doch die positiven Momente, die versuche ich mir inzwischen festzuhalten. Ich speichere ein wenig Text mit Bildern und versuche mir so meine besonders schönen Momente festzuhalten. Immer wenn dann wieder alles gegen mich ist, schau ich mir meine Happy Moments an, um mir zu veranschaulichen: „Es ist nicht alles scheiße, das ist nur eine Momentaufnahme!“

Ich erfreue mich an den schönen Momenten und komm so wieder in die positive Wahrnehmung. Und das Lustige an der Sache ist, danach passieren meist wieder positive Dinge. Es mag daran liegen, dass ich mich einfach nur umprogrammiere aber wie und warum es wirkt ist ja egal, hauptsache das Gefühl zur Situation ändert sich.

Falls du noch keinen Weg aus deinen bad Days gefunden hast, probiere meine Idee doch mal aus. Und gib mir ein Feedback, ob es dir geholfen hat.

Was machst du, um an schlechten Tagen wieder positiv zu denken??

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Hinter den Kulissen beim Radio

Heute möchte ich dir von einem der, bis jetzt schönsten Tage dieses Jahres berichten.

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, ich wurde zu Radio Erft ins Studio eingeladen. Ich durfte etwas über meine Massagen am Arbeitsplatz erzählen :).

Da dieser Tag einfach so etwas besonderes war möchte ich ihnen jetzt auch noch mit meinen Eindrücken mit dir teilen.

Ich kam dort an und war viel zu früh. Ich durfte noch Platz nehmen und ich spürte wie von Minute zu Minute meine Anspannung stieg. Ich versuchte mich zu beruhigen: „Es ist doch nur ein Radio Auftritt.“, aber sowas macht man nicht jeden Tag. Ich war einfach nur froh, dass es nicht live gesendet wurde.

Und endlich ging es los. Ich wurde begrüßt und mir wurde erklärt wie ich ins Mikro sprechen muss damit man mich versteht. Und schon war ich mitten drin. Und meine Anspannung wurde spürbar weniger. Die zwei waren aber auch so lieb da konnte ich keine Angst mehr haben😊

Und eh ich mich versah war es vorbei. Dabei wollte ich noch so viel erzählen, denn ich war gerade erst warmgelaufen. Es war ein toller Moment, als ich realisierte wow ich habe hier gerade was erzählt, was bald alle Radio Erft Hörer hören.

Das coolste war aber, als ich im Anschluss noch meine Bank im Studio aufbauen durfte und zwar genau vor dem Radiopult. Dieses Bild wird mir für immer in Erinnerung bleiben, denn das war der coolste Ort, an dem ich massieren durfte. ❤

Das Team ist echt super lieb eine richtig kleine Familie. Ich wäre am liebsten direkt dageblieben und hätte alle einmal durchgeknetet, aber ich musste ja auch noch ein bisschen was tun an dem Tag.

Zum krönenden Abschluss kam als ich die Bank wieder in mein Auto verladen hatte so ein richtiger Sonnenschauer raus. So packte ich die Gelegenheit beim Schopfe und gönnte mir einfach eine kleine Auszeit auf einer Bank am Rhein. Ich versuchte diesen Moment einfach mit allen Sinnen zu genießen und auszukosten. Das sind die Momente, an denen ich merke, egal was für harte Zeiten ich schon durch hab, ich werde doch immer wieder für meine Arbeit belohnt. Das war der Moment, an dem ich einfach dankbar war, dass ich dies erleben durfte und ich etwas habe aus dem ich noch einige Wochen Energie ziehen kann.

Ihr kennt es sicherlich auch. Ihr steht manchmal auf der Stelle und kommt nicht vorwärts, aber genießt dafür die Momente, die euch glücklich machen um so mehr und kostet sie aus! Wichtig ist, dass ihr hinseht und die schönen Momente auch wahrnehmt, sonst seid ihr ständig auf der Suche nachdem Glück obwohl es vor eurer Nase ist.

So das Wort zum Sonntag wäre gesagt 😊Ich hoffe euch motiviert meine kleine Geschichte so wie mich.

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Ursache deiner Schmerzen

Heute möchte ich einen kleinen Beitrag zum Thema Ursachenforschung bei Schmerzen schreiben.

Und zwar beobachte ich jeden Tag, wie Schmerzpatienten bei mir ein- und ausgehen. Meine Massagen bringen zwar Entlastung, doch es ändert langfristig nichts daran, dass die Schmerzen wiederkehren. Für mich ist es schlimm zu sehen, wie der Leidensdruck wächst und dass sich der Zustand einfach nicht verbessert, trotz der ganzen ärztlichen Maßnahmen. Ob Spritzen, Physiotherapie oder verschiedene Angebote von Ärzten mit Zuzahlungen. Es ändert sich nichts. Aber warum? Das habe ich mich immer gefragt.

An dieser Stelle möchte ich einhaken und dich sensibilisieren. Ich vertrete die Meinung, dass du deine Schmerzen oder auch deine chronische Erkrankung erst in den Griff bekommst, wenn du die Ursache dafür kennst und sie behebst. Dabei ist es wichtig erst einmal alle organischen Erkrankungen auszuschließen. Wenn du dann nur so oberflächliche Anhaltspunkte wie Verschleißerscheinungen, Stress oder Arthrose hast oder kerngesund zu seinen scheinst, dann solltest du dich auf jeden Fall einmal mit deinem Körper auseinandersetzen.


Analyse aber wie?

Das ist eine gute Frage!  Zu aller erst ist eine gute und ehrliche Analyse wichtig. Was können also potenzielle Ursachen deines Leidens sein?

Bei einem Rückenleiden kann es z.B. eine falsche Haltung, fehlende Muskulatur, zu wenig oder einseitige Bewegung, psychische Belastungen, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder eine andere Erkrankung sein, die als Begleitsymptom Rückenschmerzen mit sich bringt.

Deshalb gilt es jetzt dich genau zu beobachten. Stelle dir auf deinem Handy einen Haltungswecker und beobachte stündlich oder so oft wie es dir im Alltag möglich ist deine Haltung. Was fällt dir auf? Fällst du nach vorne über, oder kippst du nach links oder rechts. An welchem Punkt knickst du ein? Beobachte dann ob du zum Beispiel einknickst weil der Teil der Muskulatur an der Stelle nicht stark genug ist oder du schmerzbedingt in eine Schonhaltung gehst.
Das ist der erste Schritt.


Gehe in Aktion !!!

Dann empfehle ich immer mit sanften Dehnungen zu beginnen und zwar täglich immer nach dem schmerzauslösenden Ereignis, nach dem du besonders verspannt bist. Ist es nach dem Sport dann danach, wenn es nach der Arbeit ist dann bitte nach der Arbeit, wenn es nach dem Tragen von deinem Neugeborenen ist, dann bitte danach. Beobachte ob die Dehnung etwas bewirkt. Ganz wichtig bitte langsam beginnen und die Intensität dann langsam steigern und auch in der Dauer nicht gleich übertreiben. Sollten die Übungen nicht wirken, prüfe ob du auch wirklich die schmerzhaften Muskeln dehnst. Manchmal denkt man sich es ist die richtige Übung aber es ist sie nicht. Deswegen sei ehrlich zu dir selbst. Dehnungen schaffen in den verspannten Partien wieder Durchblutung. Aus diesem Grund kann der Muskel dann auch gar nicht mehr so sehr verspannen.

Der Blick auf das Ganze

Der nächste Punkt ist die Psyche. Ich weiß wir alle haben Angst vor diesem Stempel. Aber auch da beobachte dich. Viele meiner Kunden, die etwas achtsamer durch den Alltag gehen und ihrem Umfeld Grenzen setzen oder an Situationen die ausweglos erscheinen etwas ändern, bemerken sofort eine positive Veränderung in der Muskulatur. Du sollst natürlich nicht wie eine Dampfwalze alles platt machen. Aber beobachte, was tut dir gut? Was macht dir Spaß und gibt dir Energie? Und was zieht dich runter, frustriert dich??  Nimm es einfach wahr und schreib es dir vielleicht auf. Du kannst dann immer schauen, ob dein Job wirklich so schlimm ist und du ihn wechseln sollst oder ob vielleicht auch viele Probleme aufeinander liegen. Wenn du einen riesen Haufen an Problemen hast: natürlich macht dich das müde, schwächt dich aber wenn du nicht aufgibst, hast du irgendwann auch wieder freie Sicht- das gibt dir ein gutes Gefühl. Bewahre dir diesen Moment wenn du es geschafft hast in deinem Kopf und versuch langsam an kleinen Rädchen zu drehen, bis du merkst deine Unzufriedenheit verbessert sich. Es ist ein weiter Weg aber du kannst es schaffen!  Du wirst dich wundern, was Zufriedenheit in deiner Muskulatur bewirkt.


Sehr gut mit dieser Analyse hast du die Hälfte deiner Miete. Du weißt also von deinen Schwachstellen in deiner Muskulatur und im Alltag. Um die Muskulatur in den Griff zu bekommen, hole dir nun Hilfe und baue zielgerichtet deine Muskulatur auf. Dann ist dein Körper auch in der Lage dich so zu halten wie er es eigentlich können sollte.


Ich hoffe das dieser kleine Artikel dir ein wenig helfen kann die Ursachen deiner Probleme zu finden. Sollten dir diese Punkte erst mal nicht helfen, lohnt es sich nochmal mit einem Fachmann drauf zu schauen. Vielleicht wurde auch etwas übersehen.

Wenn du dazu noch Fragen oder Anregungen hast. Ich bin selbstverständlich offen und freue mich auf deinen Input.

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Regeln zur Schlafhygiene

Kennst du das? Du gehst ins Bett und entweder kannst du nicht einschlafen, nicht durchschlafen oder wachst einfach am nächsten morgen total gerädert auf? Auch ich hatte lange Zeit Probleme mit dem Schlafen. Ich habe inzwischen einen guten Weg gefunden um endlich wieder entspannt zu schlafen. Aus diesem Grund möchte ich heute meine Regeln zur Schlafhygiene mit dir teilen, denn was ich lernen durfte ist, dass Routinen sehr wichtig sind.

gesund Schlafen
  1. Gehe regelmäßig zu den gleichen Zeiten ins Bett und stehe auch zu geregelten Zeiten auf.
  2. Sport tut dir gut, aber meide ihn vor dem Zubettgehen. Generell solltest du 6 Stunden vor dem Schlafen keinen Sport mehr machen. Ich habe aber festgestellt, dass da die Toleranz des Körpers individuell ist. Also teste deine Toleranz einfach aus.
  3. Koffein solltest du nur bis 14.00 Uhr zu dir nehmen, aber auch da gibt es selbstverständlich individuelle Unterschiede.
  4. Alkohol und auch Nikotin können dein Schlafverhalten negativ beeinflussen gehe bewusst mit deinem Konsum um.
  5. Auch eine nicht verdaute Mahlzeit kann dir den Schlaf rauben, deshalb solltest du 2-3 Stunden vor dem Schlafen die letzte große Mahlzeit gegessen haben. Snacks wie z.B. Bananen sind aber noch erlaubt 😊.
  6. Bereite dich aufs Schlafen vor. Das Hormon Melatonin steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus und wird bei Dunkelheit ausgeschüttet, dadurch werden wir müde. Versuche aus diesem Grund schon einige Zeit vor dem Zubettgehen durch Abdunkeln deine Melatoninausschüttung zu unterstützen. Es gibt sogar spezielle Blaufilterbrillen, die dir das blaue Licht von LEDs, Laptops und Handys filtern und dich dabei unterstützen deine Melatoninausschüttung beizubehalten. Mein Handy hat übrigens auch eine Blaufilterfunktion.
  7. Sorge für eine Wohlfühlumgebung im Schlafzimmer. Der Raum sollte so eingerichtet sein, dass du richtig entspannt und kuschelig einschlafen kannst. Ich hole mir von Zeit zu Zeit meinen Teddy ins Bett und schnupper ein wenig Lavendel <3.
  8. Gehe wirklich nur zum Schlafen ins Bett, damit konditionierst du deinen Körper darauf, dass im Bett nur geschlafen wird. Wenn du nicht schlafen kannst – stehe wieder auf.
  9. Fährst du auch so gern im Gedankenkarussell? Ich kenne das Problem. Schreib dir alles auf! Ich schreibe auf, was ich am nächsten Tag erledigen muss, was mich negativ aber auch positiv extrem beschäftigt. Dann schreibe ich in mein Erfolgsjournal meine Erfolge des Tages und richte so den Focus auf etwas Positives.
  10. Du kannst trotz allem einfach nicht zur Ruhe kommen? Für diese Tage bin ich gerüstet mit Hörbüchern, Einschlafmeditationen oder nutze tatsächlich Babyeinschlafmusik.

Stress

Stress ist einer der stärksten Probleme in unserem Alltag.

Eine gewisse Zeit lang hält unser Körper der besonderen Belastung stand und irgendwann kommen die ersten Anzeichen. Es sind kleine Warnsignale, die es wahrzunehmen gilt um das schlimmste zu Verhindern – den Burnout.

Wenn die Überforderung einsetzt gilt es schnell zu handeln.

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Heute möchte ich dir einige Tipps mit an die Hand geben um aus deinem Hamsterrad auszubrechen.


Die Analyse

Zuerst musst du analysieren welche Faktoren stressen dich.

Nimm dir dazu einen Zettel und schreibe alle Stressoren (stressauslösende Faktoren) auf. Horche dabei ganz intensiv in dich hinein. Stress ist für jeden individuell definiert. Für den einen ist eine Kaffeefleck auf dem Hemd schon Stress und für den anderen ist es Stress wenn das Auto nicht anspringt. Manch einer hat ein Problem auf der Arbeit, die Kollegen sind keine Unterstützung oder der Chef verlangt zu viel. Schreibe alles auf auch die Dinge, die nur die kleinste Stressreaktion in dir auslösen.


Nächster Schritt

Im nächsten Schritt überlege dir was bringt dich runter? Kommst du eher bei Aktivitäten runter oder beim Nichtstun?

Ich habe mir ein kleines Buch angelegt und liste dort regelmäßig alle Dinge auf, die mir gut tun:) Das Merkwürdige ist, wenn du gestresst bist fällt dir nicht ein, dass du letztes Jahr beim Saunabesuch mit deiner Freundin im Whirlpool total entspannt warst, deswegen notiere dir diese Dinge!

Fragen dich was tut dir gut und schreibe alles auf was dir einfällt.


Stress verbannen

Jetzt gilt es ein gesundes Maß an Stress in deinen Alltag zulassen. Auch der Belastungspegel ist individuell und sogar je nach Lebensabschnitt größer oder kleiner. Um nun langfristig einen gesunden Umgang mit Stress zu erhalten schaue noch einmal auf deine Liste mit den Stressoren. Fällt dir spontan etwas ein, wie du Abhilfe, ein wenig Entlastung oder deine Probleme sogar lösen kannst? Dann ran an den Speck!

Denke in Lösungen, gestehe dir ein wenn dich etwas überfordert und nimm HIlfe an. Prüfe deine Gewohnheiten, soziale Kontakte, den Arbeitsplatz. Wo kannst du Stress raus nehmen und setzte es um. Gibt es Dinge mit denen du nicht zurecht kommst, dann bitte andere um Unterstützung oder such dir sogar Rat bei einem Therapeuten.


Umgang mit Stress im Alltag

Wenn dich dann doch eine Situation im Alltag richtig stresst, dann achte auf den richtigen Umgang. Bitte blende es nicht aus, sondern nehme den Stress bewusst wahr.

Was stresst dich, woran merkst du das du gestresst bist? Reagiert bei die eher dein Körper oder reagierst du auf der emotionalen Ebene? Dann versuche deine Gedanken umzulenken.

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Denke an etwas Anderes oder verlasse sogar die Situation wenn es dir möglich ist. Geht dies nicht versuche an deinen letzten Urlaub zu denken oder eine andere entspannte Situation. Oder sage dir einfach STOP und ändern dein Verhalten. Arbeite z.B. langsamer oder sag deinem Chef, dass diese Aufgabe unter diesen Bedingungen nicht erledigt werden kann. Ja es ist schwer sein Verhalten zu ändern, doch nur so kann sich etwas ändern. Und reden ist dabei das Wichtigste.

Ein weiterer Schritt gegen den langandauernden eventuell gerade nicht veränderbaren Stress ist: Entstresse dich mit den Dingen, die auf deiner Liste stehen. Oder probiere  etwas Neues aus: gehe zum Yoga, gönn dir bewusst etwas Gutes und zwar immer dann wenn du merkst das du gestresst bist oder einen stressigen Tag hattest. Lebe in deiner Freizeit bewusst und genieße die schönen Dinge im Leben. Das hilft dir langfristig auch belastbarer zu werden und zu bleiben.

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