8 Tipps um besser mit Angst und Panikattacken umzugehen

Gerade in dieser Phase möchte ich ein sensibles Thema ansprechen, dessen Relevanz wohl während Corona nicht von der Hand zu weisen ist.

Angst und Panikattacken sind keine Seltenheit und gehen häufig mit einer Depression oder einem Burnout einher. Gerade Existenzangst schafft es, uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Für viele ist es schwer mit so einer Angst langfristig zu leben. Wenn ein Problem länger andauert wird es chronisch und macht uns kaputt.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal kundtun wie wichtig es ist,  sich bei Problemen Hilfe zu suchen. Egal wovor du Angst hast oder wodurch deine Panikattacken kommen, lass dir bei einem Spezialisten helfen.

Da mich dieses Thema selbst betrifft, möchte ich dir meine persönlichen Erfahrungstipps mit an die Hand geben.Was kannst du also konkret tun?

1. Lenke dich ab

Ich habe in schlechten Zeiten YouTube geliebt und habe jeden Tag zu meinen Angstthemen meditiert. Aber auch Podcast und Bücher zum Thema Selbsthilfe können helfen.

2. Mach Atemübungen

Versuche zuerst einfach nur gleichmäßig gegen deine Angst zu atmen. Lange Atemzüge eignen sich hierfür hervorragend und versuche später geführte Atemübungen 

3. Betreibe Angstprophylaxe

Versuche Stress und Anspannung zu vermeiden, denn dies fördert Panikattacken

Zu wenig Schlaf stresst und schwächt deinen Körper. Esse regelmäßig und versuche Unterzuckerung zu vermeiden.

4. Sorge für eine Panikstrategie

Schaff dir eine möglichst sichere Umgebung in die du flüchten kannst, wenn dich eine Panikattacke ereilt. Dazu zählt Unterstützung vom Partner, Kinder irgendwo unterbringen, die Möglichkeit haben die Situation bewusst mit Ruhe zu erleben oder die Möglichkeit aus der Situation zu fliehen.

5. Baue Anspannung ab

Jeder sollte sein Ventil finden. Du kannst einige Sportarten ausprobieren oder entlastende Gespräche unter Freunde suchen. Vielleicht hilft dir auch die Mediation oder andere Entspannungstechniken wie Qi Gong, Tai-Chi, Yoga, PMR, autogenes Training oder Massage.

6. Bleib in der Gegenwart

Häufig erzeugt die Tatsache, dass du deine Angst nicht in den Griff bekommst, sehr viel Druck. Wenn du angst hast, handelt es sich meist um etwas was in der Zukunft bevorsteht und was du nicht beeinflussen kannst. Bist du traurig, schaust du meist in die Vergangenheit und trauerst um etwas was war. Deshalb versuche in der Gegenwart zu bleiben. Was ist jetzt gerade? Ja, ich habe Angst und ich spüre die Angst im Körper. Was sehe ich gerade um mich herum? So überlistest du dein Gehirn und steuerst es auf andere Gedanken um.

7. Betreibe Selbstfürsorge

Woraus ziehst du deine Kraft? Was tut dir wirklich gut? Gibt es Dinge die du schon immer mal machen wolltest? Schreibe dir eine Liste, mit Dingen, die dir guttun wie z.B. ein Bad nehmen, Musik hören oder ein Waldspaziergang. Versuche diese Dinge als Belohnung für dich einzusetzen oder um dich zu entspannen. Mache die Umsetzung aber vor allem mit Ruhe und dem Bewusstsein, dass diese Zeit dir guttun soll. 

8. Suche dir Verbündete

Versuche dich aus der Isolation zu holen und tausche dich mit gleichgesinnten in sozialen Medien oder in öffentlichen Gruppen aus. Du bist nicht die Einzige, die dieses Problem hat

Wenn du merkst deine Angst ist für dich zu stark dann hol dir bitte Hilfe und scheue dich nicht auch einen Psychotherapeuten um Rat zu bitten. Auch ich habe es schon zum Psychologen gewagt und kann dich da nur ermutigen.

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