5 Notfalltipps wie du deine Rückenschmerzen, wenn du nicht zu Hause bist, lindern kannst

Kennst du das Problem: Von einem auf den anderen Moment ereilt dich der Schmerz? Du bist auf der Arbeit oder unterwegs und plötzlich kommt da dieser Schmerz am Rücken oder am Nacken? Aber was kannst du machen, wenn du gerade nicht zu Hause bist?

  1. Wärmebehandlung mit Wärmebalsam

Unheimlich hilfreich finde ich die Nutzung von Wärmebalsam. Es schafft eine bessere Durchblutung und die Wärme hilft den Schmerz zu lindern und beugt einer Schonhaltung vor. Viele von euch verwenden meistens Wärmepflaster, die haben mich im Praxistest nicht so überzeugt,weil sie eine fixierende Wirkung haben und dadurch auch deine Haltung beeinflussen. Wichtig ist immer in Bewegung zu bleiben und sich nicht zu schonen.

2. Dehnungs- und Lockerungsübungen

In meinem Praxisalltag stelle ich immer wieder fest, wie stark doch Dehnungs- und Lockerungsübungen unterschätzt werden, deswegen möchte ich dich bitten, es einfach mal auszuprobieren. Du wirst sehen, wie deine Muskulatur sofort darauf reagiert. Suche dir ein paar Übungen und lege los.

Übrigens: Wenn du täglich nach der Arbeit ein paar Minuten deine Übungen machst, wirst du sehen, dass sich deine Verspannungen generell verbessern und du erst gar nicht mehr so verspannt bist. Unter folgendem Link findest du ein paar Übungen, die auf die unterschiedlichen

Problemzonen zu geschnitten sind. -> Link

3. Tennisball

Einen Tennisball solltest du immer in deiner Tasche oder am Arbeitsplatz haben. Den kannst du wunderbar für die Mobilisierung jeder Muskelpartie nutzen. Dafür legst du dich entweder auf den Boden und verwendest dabei dein Körpergewicht und rollst ein wenig darüber oder du stellst dich mit dem

Rücken zur Wand und rollst dann die Schmerzpartien ab.

Ganz besonders wichtig: Bitte nicht auf der Wirbelsäule rollen! Es sollten nur Muskeln bearbeitet werden.

Der Tennisball sorgt für eine bessere Durchblutung und verschafft dir eine Minimassage, die dir bei der Lockerung helfen kann. Kombiniere das noch mit ein paar Dehnungs- und Lockerungsübungen und dir geht es gleich viel besser. Falls dir der Tennisball von der Härte nicht ausreicht, kannst du dafür auch einen Lacrossball oder einen Faszienball verwenden.

4. Japanisches Heilpflanzenöl

Bei Verspannungen an den Schultern oder im Nacken hilft sehr gut das Japanische Öl. Es durchblutet ebenfalls deinen Muskel, hat aber einen eher kühlenden Effekt. Dadurch eignet sich das japanische Öl auch besonders für den Sommer oder wenn du Wärmebalsam einfach nicht gut vertragen kannst. Bei Kopfschmerzen kannst du es sehr schön auf die Schläfen auftragen.

5. Zugluft meiden

Häufig entstehen Verspannungen durch Zugluft oder Klimaanlagen. Besonders wenn du viel unterwegs bist und oft im Zug stehst oder sitzt kann es dir passieren, dass deine Muskeln verspannen. Hier hilft es wenn du ein Halstuch oder einen Schal dabei hast oder du dich einfach aus dem Zugluftbereich entfernst. Warmhalten ist da eine sehr gute Maßnahme. Vor allem im Flugzeug und an stark klimatisierten Flughäfen, hast du ganz schnell eine Verspannung, deswegen sofort reagieren und dich warm einpacken.

Bild: http://www.pixelio.de – Rainer Sturm

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